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Offizieller Bericht der Mannschaftsfahrt vom 05. bis 07. Juni 2009
Nach insgesamt knapp 6 Stunden mit rd. 350 km Autofahrt ist die 1. Mannschaftsfahrt der E99 des SV Lauingen Bornum Geschichte.
Wir hatten am ersten und am letzten Tag trockenes Wetter. Leider war der Samstag verregnet. Insgesamt war die ganze Fahrt von der ersten bis zur letzten Minute ein voller
Erfolg. Die Jungs waren super „drauf“.Nun die Details, welche vielleicht im Kreis der Familien hinterfragt werden.
1.Tag
Nachdem die Eltern die Kids pünktlich „abgeliefert“ hatten, fuhren wir kurz nach 15.00 h über die B1, A39 und A395 Richtung Harz. Weiter ging es über die B4 Richtung
Südharz. In Höhe des Radau-Wasserfalls pausierten wir kurz. Gegen 17.00 h erreichten wir unser Ziel, die Rothleimmühle in Nordhausen. In Rekordzeit wurden die
Zimmer belegt, die Betten bezogen und die Koffer in die Schränke verteilt. Anschließend ging es zum Abendbrot. Auf der Speisekarte standen Spätzle mit Gulasch. Als
Nachtisch gab es Melone. Innerhalb einer halben Stunde waren die „Bäuche“ gefüllt, die Tische abgeräumt und abgewischt. Schließlich waren wir in einer Jugendherberge
und nicht in einem Hotel. Anschließend wurden für die ab 21.00 h stattfindende, geführte Nachtwanderung an alle Teilnehmer/innen LED-Taschenlampen und Base-Caps
verteilt. Da die Uhr noch nicht mal 19.00 h anzeigte, ging es an die Torwand, auf das Volleyballfeld (um Fußballtennis zu
spielen) und aufs Basketballfeld. Nun wurde fast 2 Stunden die angestaute Energie in Bewegung gewandelt. Zugegeben, auch die Betreuer kamen gut ins Schwitzen.
Um 21.00 h kamen dann die Führer, Martin und Felix (genannt Dieter Bohlen). Nachdem den Kids die Augen mit Mullbinden verschlossen wurde, durfte eine Strecke am Seil ertastet werden. Es war für den ein oder anderen schon jetzt
eine interessante Erfahrung. Anschließend ging es in den Wald, wo verschiedene teambildende Spiele umgesetzt
wurden. Besonders hervorzuheben war eine zu bildende Kette, bei der sich der hintere in Kniehöhe an der Hose des
vorderen festhalten musste. Nun galt es, ohne loslassen, mehrere Treppen mit insgesamt über 60 Stufen hinab zu gehen.
Dies wurde im ersten Anlauf fehlerfrei gemeistert. Nach der Wanderung gab es für die Teilnehmer als Stärkung frische
Gemüsestreifen und einen gesunden Tee. Die Uhr zeigte nach der nächtlichen Stärkung kurz vor 23.00 h. Das hieß, ab in
die „Falle“. Wer die Kids kennt, weiß, nun kommt die Herausforderung für die Begleitmannschaft. Dass der Tag
anstrengend war, konnte 15 Minuten vor Mitternacht festgestellt werden. Alle waren mit ihren Kuscheltieren
eingeschlummert. Also, kurzes Feedback und dann selbst ab in die Betten. Schließlich sind die Erwachsenen am nächsten Tag ebenfalls gefordert.
2. Tag
Kurz nach 06.00 h war die Nacht um. Alles soweit möglich vorbereiten und um 07.00 h die „B“Engel wecken. Das Frühstück wurde ab 08.00 h mit großem Hunger verspeist. Anschließend Brötchen für das eigenen Lunch-Paket
schmieren und dann ab in den Seminarraum. Stephan Penno hat ja in der Saison einige Spiele auf Video gebannt. Das
Hinspiel gegen Rottorf wurde analysiert. Schließlich ist der Fußballsport der Anlass der Fahrt. Also muss auch darüber
gesprochen werden. Zuvor hat aber jeder seine bisherigen Eindrücke auf Papier gebannt. Selbiges wird zu einem
späteren Zeitpunkt an die Autoren zurückgegeben. Es sei soviel verraten, dass in Summe sich alle sehr positiv geäußert
haben. Die Analysen wurden sehr konstruktiv aufgenommen. Die kommenden Ergebnisse werden es zeigen.
Nachdem diese lästige Pflichtaufgabe erledigt war, ging es in den Pkws in den Affenwald. Dort angekommen, wollten wir
erst auf der Sommerrodelbahn uns in einen Geschwindigkeitsrausch bringen. Leider hat der Regen dies verhindert. Also,
auf zu den Affen. Ob Berberaffen, Varis, Makis, Totenkopfäffchen oder Lemuren, alles ohne schützenden Zaun. Prompt
machte Klaus eine kurze Begegnung mit einem Berberaffen, der ihn als Wand missbrauchte. Der Affe sprang ihn
rückseitig an und fand das anscheinend nicht toll. Anstatt Klaus zu weiteren „Spielchen“ zu nutzen, wand sich der Affe
wieder seinen Artgenossen zu. Die Kids waren sichtlich beeindruckt und hielten größtmöglichen Abstand zu den Tieren.
Wir spazierten durch den Affenwald ohne weitere persönliche Kontakte.
Nun machten wir uns über die Lunch-Pakete her. Nachdem das „Rodeln“ ins Wasser fiel, kehrten wir in die
Jugendherberge zurück. Dort hieß es bereit machen für den nächsten Termin. Es ging ins Badehaus. Im Nu wurden die
Becken und die Rutsche von den Jungs in Beschlag genommen. Die Betreuer/innen hatten dann doch lieber die
Whirlpools oder die Kaffeebar. Nach knapp 3 Stunden ging es zurück in die Herberge. Dort angekommen wurden
ruckzuck die nassen Sachen in den Waschraum aufgehängt. Danach ein wenig Ausruhen
von den Strapazen des Tages. Zum Abendessen gab es nicht den original bayerischen Leberkäse mit Püree von der Speisekarte. Wir hatten den
Grillstand gebucht und der Nachwuchs sollte mit Wurst, Steak und Brötchen gesättigt werden. Der Tag war jedoch so stressig, dass nur die Würste hungrige Abnehmer
fanden. Die Steaks waren leider nicht im Sinne der Jungs. Schade, so mussten die Betreuer ran. STÖHN!!! Die Kids hatten ja noch Reserven oder einfach keinen Hunger.
Nachdem der Grill wieder in seinen sauberen Zustand versetzt wurde, gingen wir auf die - zur Herberge gehörende - Kegelbahn. Dort haben wir sehr viel Spaß gehabt. Der
Abend endete beim Stand 502 : 468 für das ??? – Team. Hier sei angemerkt, dass es sich um zwei Selbstaufsteller-Bahnen handelt. Die Betreuer werden voraussichtlich noch
1 Woche Rückenschmerzen haben! Aber, die Herren waren nun endlich bettreif gespielt und es dauerte bei weitem nicht allzu lang und die Truppe schlief komplett um kurz
nach 11. Nun war der zweite Tag leider auch schon um. Anschließend wieder kurzes Feedback. Was soll man nach so einem Tag besprechen. Super Truppe, alles toll, … also, in
Ruhe ausklingen lassen und ab in die Kojen.
3. Tag
Wieder kurz nach 06.00 h Duschen, Packen, etc. Um halb Acht wurde die Mannschaft geweckt. Was soll berichtet
werden? Also gut, die Wahrheit: Innerhalb kürzester Zeit war die Truppe durchs Bad, angezogen, die Betten abgezogen
und die Koffer gepackt. Es war einfach unglaublich, wie das vonstatten ging. Eine große Bitte: Falls das zu Haus nicht
so klappt, bitte nicht aufgrund der Fahrt die Männer darauf „festnageln“. Danach Frühstück (Brötchen, Käse, Salami,
Schinken, Gemüse, Hartgekochtes Ei, Butter, Beerenquark, Müsli, Cornflakes,… sowie Tee, Milch, Kakao, Kaffee) mit
erneutem Lunch-Paket. Dann hieß es Abschied nehmen von der Herberge. Schnell noch ein paar Beweisfotos, Koffer in
die Autos und dann ab zum Kyffhäuser – Berg. Dort angekommen hieß es „Berg rauf“. Einige haben die 247 Stufen nicht
in Angriff genommen, denn 80 m hoch, dass ist schon was. Alle die oben waren, haben eine wunderbare, aber sehr
windige Aussicht genossen. Anschließend wurde der tiefste Bergbrunnen der Welt
(176 m) bestaunt. Die Geschichte des Denkmals hat die wenigsten interessiert, da es für alle doch ein sehr anstrengendes
Wochenende war. Nach über 90 Minuten ging es dann zurück zu den Autos. Vor Fahrtantritt wurden noch die Lunch
-Pakete verzehrt. Dann Kuschelkissen oder –tier oder was anderes Weiches für den Kopf her und während der Rückfahrt
noch die ein oder andere notwendige Schlafphase nachgeholt. Diese Mal fuhren über Hasselfelde und der Rapp-Bode
-Talsperre vorbei Richtung Wernigerode. Kurz vor 15.00 h erreichten wir Abbenrode. Und was erlebten wir dahinter?
STAU!!! Unglaublich, auf den Autobahnen nix und dann kurz vor dem Ziel nun das. Die Kaltblüter mit den Planwagen
(Tour der Titanen) fuhren Richtung Domfest, und das ausgerechnet zu dieser Zeit. Nun gut, nicht aufregen, dass geht
auch vorbei. Also erreichten wir kurz nach 15.00 h Bornum, Lauingen und Königslutter.
Das war es dann. Die 1. Mannschaftsfahrt der E99 war vorüber. Schade. Aber wie heißt es im Fußball?
Nach der Mannschaftsfahrt ist vor der Mannschaftsfahrt!
Impressionen unserer Stationen findet Ihr hier:
www.cooldrauf.de
www.badehaus-nordhausen.de www.kyffhaeuser-denkmal.de www.affenwald.de
Gruß Stefan
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